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an apple a day…

5. März 2007 von herr vogel

Erstaunlich, wie sehr sich Menschen an der Supermarkt-Kasse von einem Gratis-Apfel verwirren lassen. »Wie gratis? Apfel? Hä? Ich weiß garnicht ob ich einen will. Gratis? Hm. Nein, Danke, lieber nicht.«

Verwirrende Elemente hierbei:
a) »Gratis«: Für den Durchschnittskunden total verwirrend, dass einem irgendetwas geschenkt wird. Würde man einfach eine Kiste Äpfel hinstellen, mit einem Schild »Zum Mitnehmen«, wer würde da nicht denken, dass mit diesen »Gratis-Äpfeln« irgendwas nicht stimmt? Anderer typischer Gedankengang: Für diese Äpfel zahlt man an anderer Stelle hundertprozentig drauf. Bestimmt! Also lieber keinen nehmen.
b) »Äpfel«: Warum ausgerechnet Äpfel? Warum nicht Birnen oder Orangen? Wieso darf ich mir nicht etwas aus einem ganzen Obstkorb raussuchen? Ich würde auch dafür zahlen. Hm. Ergo: Mit diesen Äpfeln stimmt was nicht.

George Orwell hätte hieraus Wundervolles schaffen können, »Obst Farm« oder sowas. Mein Gratis-Apfel war jedenfalls lecker. Manchmal bin ich einfach so spontan!

2 Reaktionen zu “an apple a day…”

  1. tobi

    natürlich stimmt das mit dem gratis nicht. logischerweise müssen die verkauften artikel des ladens die ausgaben für die verschenkten äpfel auffangen. auch wenn die beträge zu gering sind um die verkaufspreise der anderen artikel merklich zu beeinflussen, mathematisch gehen die äpfel als ausgabe in die kalkulation ein.

  2. soeren onez

    Ich sag auch immer erstmal Nein. Dann überleg ich mir das nochmal, komm zu dem Schluss, zu spät