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10:26

10. Januar 2008 von herr vogel

Nun, es ist ja nicht so, dass es – Zum Kotzen! will der Autor dieser Zeilen doch meinen – nicht ganz unangebracht wäre, an dieser Stelle im Text einmal Kaffee zu verkaufen. Ich hebe die Tasse hoch, am Löffel, der im frisch gebrühten schwarzen Kaffee stecken bleibt wie in seit Stunden erkaltetem Wachs, und schüttelte heftig. Zu meiner Überraschung hielt die Kaffeemasse dem nicht stand, denn, seien wir ehrlich, wir reden hier immernoch von heißem Kaffee und nicht von seit Stunden erkaltetem Wachs, flog die Tasse quer durchs Zimmer und zerschellte an der Wand. Entschuldigungen für das alles, das selbstverständlich nie passiert ist, folgen notwendigerweise erst später, denn dafür bleibt gerade keine Zeit: Ich habe Termine. Elendes Diktat der Armbanduhr, die ich nicht besitze, der modernen Gesellschaft, der ich aus dem Weg gehe, und all dem Rest, den ich hinnehmen muss wie einen Zahnarzttermin: einmal mehr hast du gesiegt!

2 Reaktionen zu “10:26”

  1. Johnny Trotz

    von wegen optimal-dicker Kaffee: Lucky Luke hat ja die optimale Stärke seines Kaffees (den er stets in einer Pfanne zubereitete) daran ermessen, dass ein hinzugefügtes Hufeisen im Kaffee oben aufschwamm.

    Mein persönlicher Lucky-Luke-Hufeisen-Test besteht darin, dass der frühmorgendliche Magenkrampf spätestens 30 Sekunden nach dem ersten Schluck eintreten muss.

  2. chris

    wurde gebohrt?
    im zahn natürlich!