Wal-Kot und Vaseline. Und Björk.
13. März 2008 von Johnny TrotzÜber Sex kann man nur auf Englisch bloggen, deswegen bitte ich sie, hochverehrter Leser, sich die sexuelle Konnotation von Vaseline gleich abzuschminken.
Nein, es geht nicht um Sex. Oder zumindest nicht direkt. Es geht um Wale, und Satyren. Um Björk im Fell-Kimono.
Um zehn Tonnen in ein Field-Sign gegossene Vaseline. Es geht um die scheinbar unerschöpfliche Vorstellungskraft eines Ex-Quarterbacks. Es geht um die Freiheitsstatue, die seekrank, von einem Bungee-Seil zurückgerissen, mit Kohle gezeichnet und in Selbstschmierenden Kunstoff gerahmt wurde.
Es geht um zwei Liebende, die sich nach einer Japanischen Teezeremonie die Beine abschneiden um dann in Richtung Nordpol zu entschwimmen – nachdem ein meterlanger Block von Meeressäuger-Exkrement das Field-Sign wieder vervollständigt hat.
Das ist kein Sex. Das ist Kunst wie sie muss.
Matthew Barney – Drawing Restraint.
Zu sehen in der Wiener Kunsthalle und im Topkino.
Und in der Sammlung Goetz zu München.


Am 13. März 2008 um 22:30 Uhr
wie romantisch! da hab ich ja in den ferien schon was fix vor, würd ich sagen.