Die Brigade | blog-briga.de

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Monatsarchiv für April 2008

Arsch (Windmühlen, Kapitel 11)

Mittwoch, den 9. April 2008

Natürlich dachte ich, sie hätte mich verraten. Natalia und die Notiz in der Manteltasche. Die Notiz und die Schießerei. Natalia und die Schießerei. Hatte sie diesem Irren gesteckt, dass ich bei ihm auftauchen würde? Er wusste, dass ich zu ihm kam. Von wem hätte er es sonst wissen sollen, wenn nicht von der Person, die [...]

Frühjahrsputz

Dienstag, den 8. April 2008

Natürlich nicht in der Wohnung, wie käme ich denn dazu, aber zum Entsorgen einiger Blogroll-Leichen reicht es grad noch. Manchmal habe ich das unugte Gefühl, dass auf unsere Blogroll gesetzt zu werden das Gegenstück zum Todeskuss der Cosa Nostra ist. Insofern viel Glück an unsere Neuzugänge: Den göttlichen Superficial haben wir ja nun weißgott oft [...]

Aristoteles Rache: Ein erster tragischer Umschwung in einer bisher so glücklichen Geschichte (Windmühlen, Kapitel 10)

Freitag, den 4. April 2008

Tragisch sollte es sein, das Theaterstück. Isolde und Marijan, seit kurzem auch mit einer schmissigen Musicalnummer versehen, war schon fast fertig gestellt, bereit zur Aufführung in nur wenigen Wochen, vielleicht drei oder vier, in denen Herr Vogel und Natalia intensiv daran gearbeitet hatten. Die Tragik im Stück war ihnen geglückt, so dachten sie, doch die [...]

Wellen (Windmühlen, Kapitel 9)

Donnerstag, den 3. April 2008

Blut lag auf der Straße. Wenig später würde es fließen. In Strömen, die Straßen hinunter, es würde über die Grenzen der Bordsteine hinaus drängen und die Hauswände im Ansatz färben. Langsam würde es die weißen Wände heraufkriechen, rote Türen, rote Fenster. Eine blutrote Flutwelle wird folgen und alles begraben, ersäufen. Man konnte es spüren. In [...]

Das musikalische Sahnestück: Ahoi Käpt’n, das Schiff sinkt! (Windmühlen, Kapitel 8)

Dienstag, den 1. April 2008

Was für eine Arbeit das gewesen war. Aber damit hatte Herr Vogel gerechnet, schon nachdem er das grippeschwache Ensemble bei der Arbeit gesehen hatte, niesend und hustend und angesteckt hatten sie ihn auch noch. Zwei Monate waren vergangen, seitdem er sich bei Natalia vorgestellt hatte. Martin Mittsommer hatte ihm den Dramaturgenjob am Fialka-Theater vermittelt, um [...]