Tatbestand
17. Mai 2008 von Johnny TrotzInzwischen bin ich ja sogar dankbar, dass ich mich ein einer versoffenen Parallelgesellschaft aus Geisteswissenschaftlern und solchen, die es werden wollen, bewege. Denn nur die können verstehen, wie mich folgendes IchSoErSo nicht deprimieren kann.
Er so: Was gibt’s Neues?
Ich so: Nicht viel.
Er so: Was hast du so gemacht die letzten Tage?
Ich so: Geraucht und gelesen. Rote L&M und Collected Poems of Allen Ginsberg.
GeisteswissenschaftlerOderSolcheDieEsWerdenWollen bekunden dann Interesse und binden einem ein zumeist echt gutes Gespräch über die Darstellung der Sexuellen Revolution in den von ihnen bearbeiteten Medien ans Bein. Andere, so vermute ich, würden mich schief anschauen und dann Mal kurz auf Nimmerwiedersehen aus Klo verschwinden.
Klar: Unsereins sollte vielleicht hin und wieder Geld in den Friseur anstatt in ein Buch investieren, aber diese Aura von Expertise ohne Wahrheitsanspruch und kulturrelevantem Mitteilungswahn macht trotz allem schweine-attraktiv.
Hoffe ich zumindest.


Am 17. Mai 2008 um 17:06 Uhr
Ich für meinen Teil habe heute verschiedenfarbige Socken an.
Am 18. Mai 2008 um 00:55 Uhr
ich ja auch! wobei anthrazit und dunkelgrau ja nicht zwei farben, sondern eher quarter- und midlifecrisis im leben einer schwarzen socke sind.
Am 18. Mai 2008 um 14:16 Uhr
achte mal auf deine rechtschreibung du null.
gruß, hannes
Am 18. Mai 2008 um 20:57 Uhr
ich glaube, Ihre zuletzt geäußerte Hoffnung Herr Trotz, lässt sich durchwegs positiv bestätigen. Das »t« von »trotz« im letzten satz hätte deswegen ruhig großgeschrieben werden können. Aber was anderes: hast du gestern zu mir blöde Kuh gesagt? Classic!