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Brigade im Exil: Venedig (4)

9. Oktober 2008 von Johnny Trotz

Die Architekturbiennale war mehr so ein Wechselbad, nicht der Gefühle (denn das meiste ließ mich kalt), sondern der Eindrücke. Der lauteste Gedanke war vielleicht folgender: Architekten können nicht ausstellen. In der Tat reicht es nicht, einen Raum mit Bauplänen zu tapezieren und hie und da Hohlphrasen dazu zu sprayen. Schlimm war das.

Aber es gab einige Ausnahmen, zuvorderst die Irische Ausstellung »The Lives of Spaces« und die von der Universität Venedig kuratierte »Jörn Utzon: The Architect’s Universe« (Jörn Utzon hat das Opernhaus in Sydney gebaut).

Am meisten Eindruck aber machten bei mir Droogs & Kesselskramer mit »S1ngletown«. Die Idee war folgende: Die Realität sieht so aus, dass der Normmensch in zehn Jahren alleine leben wird, dass aber Architektur und Design diesen Fakt in keinster Weise berücksichtigen. Gleichzeitig wurde diese Entwicklung zum Singlehaushalt aber auch aufs Feinste kritisiert.

2 Reaktionen zu “Brigade im Exil: Venedig (4)”

  1. Der Wassertrinker

    ich bin eine mischung die ist ziemlich lecker…lalala

    hm aus global opportunist und recently divorced
    aba beides nicht so richtig…

    hm. hm. hm.

  2. miss f

    Formidable!

    Je préfère Alone, Together!!!

    Is this It ist ja echt für alles gut. Ein Universalwerk der Lebensmodelle. Ich muss gleich wieder reinhören! Mal schauen…
    Ha! Track 6! Was auch sonst.