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	<title>Die Brigade &#124; blog-briga.de &#187; Laut gedacht</title>
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		<title>Ich sag mal so: Heureka</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 18:49:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herr vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laut gedacht]]></category>

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		<description><![CDATA[&#0187;Und deinen Mitbewohner, den hast du an der Uni kennen gelernt?&#0171;, fragen die Leute oft &#8211; und sind dann immer ganz erstaunt, wenn ich sage, Nein, den Herrn Trotz kenn ich von woanders. Wohl auch, weil alle Welt gerne glaubt, man lernt sich nur in der Schule und an der Uni kennen und gleiche Frisuren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#0187;Und deinen Mitbewohner, den hast du an der Uni kennen gelernt?&#0171;, fragen die Leute oft &#8211; und sind dann immer ganz erstaunt, wenn ich sage, Nein, den Herrn Trotz kenn ich von woanders. Wohl auch, weil alle Welt gerne glaubt, man lernt sich nur in der Schule und an der Uni kennen und gleiche Frisuren gesellen sich gern zu gleichen Hosen. Letzteres mag in dem Fall sicher nicht gänzlich falsch sein, doch erinnere ich mich dunkel an unser erstes Zusammentreffen auf einer Viennale-Party anno 2006, wo ich irgendwas von 50 Cents letztem Album erzählte und Herr Trotz sich daraufhin an seinem weißen Schal festhielt und fand, ich sei nicht ganz bei <span style="color: #888888;"><del datetime="2008-10-14T17:44:26+00:00">Trotz</del></span> Trost. Jedenfalls: kennen gelernt über gemeinsame Freunde. Und bei einem von denen, der zu der Zeit irgendwo draußen im 128. Bezirk seine Einweihungspachtey feierte, kam das Thema unseres Raucherfenstergesprächs auf einen ersten, dafür jedoch absoluten gemeinsamen Band-Nenner, und das in all dem Krach und Schmutz und Staub der zwischen Kanye West und Patrick Wolf oszillierenden Musikgeschmäcker. Später stellte sich dann heraus, Arctic Monkeys und Maximo Park und wir zwei Indiekinder und alles, aber wiegesagt, erster gemeinsamer Nenner: Tomte.</p>
<p>Dies gesagt, bin ich beim eigentlichen Thema dieses Beitrags angelangt: &#0187;Heureka&#0171;, das neue Tomte-Album, rotierte heute fünf Stunden im WG-Player und ist ersteindrucksmäßig genauso großartig wie die Platten zuvor. Wein und Stories satt.</p>
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		<title>Was ihr wollt</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 12:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herr vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laut gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Befindlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Eignet sich das Bild zur Illustration der Kolumne? Was will das Bild heißen? Oder: Was will das Bild heißen außer Dieser Kolumnist ist ein Vollidiot? Ich frage mich, steht die Firma hinter sowas? Gut, das wird ja noch nachbearbeitet und es kommt dann ein lila Hintergrund passend zur Website dazu, aber können Photoshop und ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eignet sich das Bild zur Illustration der Kolumne? Was will das Bild heißen? Oder: Was will das Bild heißen außer <em>Dieser Kolumnist ist ein Vollidiot</em>? Ich frage mich, steht die Firma hinter sowas? Gut, das wird ja noch nachbearbeitet und es kommt dann ein lila Hintergrund passend zur Website dazu, aber können Photoshop und ein lila Hintergrund dieses Bild – und mich – tatsächlich aufwerten? Warum eigentlich lila? Warum nicht was männlicheres? <em>Dieser Kolumnist ist ein Vollidiot. Und schwul.</em> Am besten schreibe ich eine erste Kolumne darüber, wie ich von Heidi Klum, Halle Berry und/oder Jessica Alba entjungfert wurde. Was sagt dieses Foto? Ich kann mich nicht daran erinnern, so finster geschaut zu haben. War das Absicht? Verrät das Bild etwa, dass ich überhaupt keine Lust auf dieses bescheuerte Fotoshooting hatte? Wie gucke ich da eigentlich, so gucke ich doch nie. Dieser Fotograf ist offensichtlich ein Nichtskönner. <span id="more-874"></span>Warum braucht es überhaupt ein Foto neben der Kolumne, und dann noch eins von mir, kann da nicht irgendwer was schönes zeichnen? Wie bei Martenstein. Der braucht kein Foto, da wird immer schön was gezeichnet, passend zum Thema der Woche. Eine Alternative müsste her, so dass nicht mein Bild als Visitenkarte einer ganzen Textreihe herhalten muss. Dieser Fotograf muss doch ein besseres Bild von mir hinkriegen. Natürlich ist es lahm, aber mein Problem ist dasselbe wie das der Rockband in Almost Famous: <em>Is it that hard to make us look cool?</em> Richtig! <em>Uns</em>, nicht nur <em>Ich</em>, es ist ein Uns, ein Wir, ein Wir-die-Firma, ein Wir-das-Magazin. Da muss man doch mal loyal sein! So geht das nicht. Wie seh ich überhaupt aus? Sieht man so aus, wenn man schreiben kann? Sieht jemand der schreiben kann, so aus? Denken die Leute, die Leser, wenn sie das Bild sehen, dass der da auf dem Foto schreiben kann und bestenfalls sogar irgendwas mitzuteilen hat? Wollen sie sich von jemandem, der so aussieht, überhaupt etwas mitteilen lassen? Oder denken sie nur, dass der da auf dem Bild so aussehen will, als könne er schreiben. Dass er sich interessant machen will. Oder, viel schlimmer, dass er gar glaubt, er sehe gut aus und dieses Bild könne seinen Text aufwerten. So wird es sein. Dieser schäbige Text, das sieht man doch gleich, schlechter Stil, langweiliges Thema, eine unlesbare Zumutung. Ein Wichtigtuer, das hat sich der mitdenkende Leser doch von vorneherein gedacht. Und das bei einem Möchtegern-Magazin wie diesem. Ja ja, denkt sich der Leser dann, die passen gut zueinander, diese Witzfigur von Autor mit seinem wichtigtuerischen Scheißtext und dem lila Hintergrund der hässlichsten Kulturseite des Universums. Ja, da haben sich zwei gefunden. Wäre das Foto mit Brille besser gewesen? Brillen machen intelligent. Wenigstens intelligent sollte man aussehen, wenn die Leute einem irgendwas glauben sollen. Wie Woody Allen, dem glaub ich alles. Oder muss man hauptsächlich cool aussehen, will man glaubhaft über Popkultur schreiben? Ist ja keine Nukularwissenschaft oder sowas, da zählen andere Dinge. Aber in der Popkultur, dafür qualifiziert einen keine Dissertation, da muss man aussehen wie Julian Casablancas und schreiben wie Nick Hornby! Wobei, Chuck Klosterman sieht auch nicht aus wie Julian Casablancas &#8211; eher wie Woody Allen, zumindest hat er dieselbe Brille. Und wie Nick Hornby aussieht, das hab ich vergessen.<br />
Andererseits: Wenn man zu lange auf ein Bild guckt, sieht es doch zunehmend komisch aus, nicht unähnlich dem Starren auf ein geschriebenes Wort. Irgendwann macht man sich Gedanken darüber, was dieses Wort eigentlich ist und warum es so aussieht wie es aussieht. Dann erscheint das Wort nur noch als lose Aneinderreihung von einzelnen Buchstaben und ergibt dann bald gar keinen Sinn mehr. Es ergibt auch kein Wort mehr. Es sind nur noch Fragmente, die im Zusammenhang, besonders in diesem Zusammenhang, einfach keinen Sinn mehr ergeben. Wie das Foto, was das hier alles soll und Was zur Hölle tue ich eigentlich hier: Aussehen, Brille, Blick und cool und intelligent oder im Zusammenhang: <em>Dieser Kolumnist ist ein Vollidiot.</em></p>
<p>Ist das ein Bild oder ein Nicht-Bild? Zeigt es etwas, was sonst nicht da ist? Ist es ein Selbstbild, repräsentiert es eine Idee oder ein Hinleben auf etwas, das ganz offensichtlich nicht existiert. Repräsentiert es noch ein weiteres? Das Image-geprägte Bild der Erwartungen an einen selbst, an andere in Bezug auf einen selbst. Sie sollen mich so sehen, wie ich das will. Nicht so, wie ich tatsächlich bin, sondern so, wie ich will, dass sie mich sehen. Ob das die Wahrheit ist, das weiß niemand, ob man die Wahrheit braucht, das auch nicht. Vielleicht findet sich die Wahrheit aber wie in einem Text zwischen den Zeilen. Die eigentliche Frage aber bleibt: Nähere ich mich der Sache an, der Kolumne, dem Image – oder umgekehrt, nähert sich die Sache mir an. Am Ende – und das ist die eigentliche Tragödie  – gewinnt wohl doch immer das Bild der anderen.</p>
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		<title>Brigade im Exil: Venedig (finito)</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 16:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johnny Trotz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laut gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[gelebt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Übergang von Österreich nach Italien war erschreckend fließend. Wahlplakate von Faschos, dann die Alpen, dann wieder Wahlplakate von Faschos. Und ob man nun einen Vorarlberger nicht versteht oder einen Venezianer bleibt sich eigentlich auch wurscht.
Aber: Ich war Tourist. Schamlos den Canal Grande geilfinden, auf dem Vaporetto seekrank werden, früh aufstehen zwecks Sonnenaufgang, Cannelunghi fressen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Übergang von Österreich nach Italien war erschreckend fließend. Wahlplakate von Faschos, dann die Alpen, dann wieder Wahlplakate von Faschos. Und ob man nun einen Vorarlberger nicht versteht oder einen Venezianer bleibt sich eigentlich auch wurscht.</p>
<p>Aber: Ich war Tourist. Schamlos den Canal Grande geilfinden, auf dem Vaporetto seekrank werden, früh aufstehen zwecks Sonnenaufgang, Cannelunghi fressen, Rotwein aus großen Gläsern trinken, das hatte schon was.</p>
<p>Natürlich kann man im J-Wagen auf der Josefstädter nicht seekrank werden, aber man könnte doch auch mal den Stephansdom photographieren, in die Gruften lugen oder Saugfischen im Haus des Meeres gegen die Näbel klopfen.</p>
<p>Nur: Das können wir nicht. Als zugereiste Geisteswiener müssen wir, um es mit den Worten Frank Lehmanns aus Regeners &#0187;Der kleine Bruder&#0171; zu sagen <em>Raus aus der Touristenscheiße. </em>Und das ist gut und das ist okay.</p>
<p>Es ist halt Weitergehzwang statt Ausgehzwang.</p>
<p>Und es ist <em>hier daheim zu sein.</em></p>
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		<title>Brigade im Exil: Venedig (4)</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 18:07:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johnny Trotz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laut gedacht]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Architekturbiennale war mehr so ein Wechselbad, nicht der Gefühle (denn das meiste ließ mich kalt), sondern der Eindrücke. Der lauteste Gedanke war vielleicht folgender: Architekten können nicht ausstellen. In der Tat reicht es nicht, einen Raum mit Bauplänen zu tapezieren und hie und da Hohlphrasen dazu zu sprayen. Schlimm war das.
Aber es gab einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-869" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8246.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
<p>Die Architekturbiennale war mehr so ein Wechselbad, nicht der Gefühle (denn das meiste ließ mich kalt), sondern der Eindrücke. Der lauteste Gedanke war vielleicht folgender: Architekten können nicht ausstellen. In der Tat reicht es nicht, einen Raum mit Bauplänen zu tapezieren und hie und da Hohlphrasen dazu zu sprayen. Schlimm war das.</p>
<p>Aber es gab einige Ausnahmen, zuvorderst die Irische Ausstellung &#0187;The Lives of Spaces&#0171; und die von der Universität Venedig kuratierte &#0187;Jörn Utzon: The Architect&#8217;s Universe&#0171; (Jörn Utzon hat das Opernhaus in Sydney gebaut).</p>
<p>Am meisten Eindruck aber machten  bei mir Droogs &amp; Kesselskramer mit &#0187;S1ngletown&#0171;. Die Idee war folgende: Die Realität sieht so aus, dass der Normmensch in zehn Jahren alleine leben wird, dass aber Architektur und Design diesen Fakt in keinster Weise berücksichtigen. Gleichzeitig wurde diese Entwicklung zum Singlehaushalt aber auch aufs Feinste kritisiert.</p>
<p><span id="more-861"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-872" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8240.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-870" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8236.jpg" alt="" width="423" height="400" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-868" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8243.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-871" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8242.jpg" alt="" width="500" height="336" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-867" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8238.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-866" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8237.jpg" alt="" width="398" height="596" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-865" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8241.jpg" alt="" width="400" height="450" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-864" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8233.jpg" alt="" width="500" height="336" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-863" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8232.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-862" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8225.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
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		<title>Brigade im Exil: Venedig (3)</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 11:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johnny Trotz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handyfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Laut gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[gelebt]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Stadt wie Venedig, in der alle Gassen gleich aussehen, muss man sich eine Art der Orientierung suchen, die einen mit wenig Umwegen von Punkt A (Hotel) zu Punkt B (Guggenheim) bringt &#8211; und zwar tunlichst, in dem man die Rialto und den Markus Platz großräumig umgeht.
Und nach zwei Tagen der Odyssee sprang mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Stadt wie Venedig, in der alle Gassen gleich aussehen, muss man sich eine Art der Orientierung suchen, die einen mit wenig Umwegen von Punkt A (Hotel) zu Punkt B (Guggenheim) bringt &#8211; und zwar tunlichst, in dem man die Rialto und den Markus Platz großräumig umgeht.</p>
<p>Und nach zwei Tagen der Odyssee sprang mir eine wunderbare Option in die Iren (Irisse? Ires?): Straßenkunst.</p>
<p>Sehe, LeserIn!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-859" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8031.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-857" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8026.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
<p><span id="more-860"></span></p>
<p>Das hier gibt es auch in Wien, bilde ich mir ein:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-855" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8055.jpg" alt="" width="500" height="336" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-854" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8085.jpg" alt="" width="500" height="336" /></p>
<p>God-Content in der Straßenkunst: Italien machts möglich.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-851" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8035.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-856" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8159.jpg" alt="" width="406" height="400" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-849" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8125.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
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		<title>Brigade im Exil: Venedig (2)</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 10:14:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johnny Trotz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handyfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Laut gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[gelebt]]></category>

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		<description><![CDATA[



Venedig. Du stankst nicht. Ich habe überlebt. Diese Klischees hast du vehement Lügen gestraft. Du warst aber teuer und seltsam vakant was VenezianerInnen angeht. Und die Abwesenheit von Parkbänken und Kneipen ließ mich kultivierter aussehen, als ich es bin.
Über deine Straßenkunst schreibe ich morgen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-858" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_7962.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
<p><span id="more-847"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-850" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_7801.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
<p><a href="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_7971.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-848" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_7971.jpg" alt="" width="388" height="596" /></a></p>
<p>Venedig. Du stankst nicht. Ich habe überlebt. Diese Klischees hast du vehement Lügen gestraft. Du warst aber teuer und seltsam vakant was VenezianerInnen angeht. Und die Abwesenheit von Parkbänken und Kneipen ließ mich kultivierter aussehen, als ich es bin.</p>
<p>Über deine Straßenkunst schreibe ich morgen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Brigade im Exil: Venedig</title>
		<link>http://blog-briga.de/2008/10/brigade-im-exil-venedig/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 22:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johnny Trotz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laut gedacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Befinde mich ab morgen in der Stadt, in der man tunlichst nicht sterben sollte. Werde nicht bloggen, aber das 50 mm fleißig in die Gassen halten. Gondel-Content folgt vermutlich nach lebendiger Rückkunft.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Befinde mich ab morgen in der Stadt, in der man tunlichst nicht sterben sollte. Werde nicht bloggen, aber das 50 mm fleißig in die Gassen halten. Gondel-Content folgt vermutlich nach lebendiger Rückkunft.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bloß nicht in Venedig sterben!</title>
		<link>http://blog-briga.de/2008/09/bloss-nicht-in-venedig-sterben/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 12:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johnny Trotz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laut gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[gelebt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich erinnere mich dunkel daran, dass mein gutaussehender Mitbewohner die Parole 2008 obsolet machte, als das Jahr noch keine zehn Sekunden alt war &#8211; durch das Küssen der Angebeteten auf der Flex-Brücke. Die Parole hieß: &#0187;2008! Single-Dasein!&#0171;
Und seit nunmehr neun Monaten laufe ich motto- und parolenfrei durch das ereignisreiche Jahr. Natürlich, &#8250;08 war auch das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erinnere mich dunkel daran, dass mein gutaussehender Mitbewohner die Parole 2008 obsolet machte, als das Jahr noch keine zehn Sekunden alt war &#8211; durch das Küssen der Angebeteten auf der Flex-Brücke. Die Parole hieß: &#0187;2008! Single-Dasein!&#0171;</p>
<p>Und seit nunmehr neun Monaten laufe ich motto- und parolenfrei durch das ereignisreiche Jahr. Natürlich, &#8250;08 war auch das &#0187;Jahr nach der Kapitulation&#0171;, aber diese Hamburgreferenz beschwiegen Neumenschen mit Unverständnis. </p>
<p>Nun also, da sich der Sommer derart frappant/nass/kalt nach Australien verzogen hat, lief mir eine kleine Parole über den Weg, die ich mir sogleich zu Herzen nahm und die ich, welch Wunder, sogar in meinen MO Einzug halten ließ.<span id="more-841"></span></p>
<p>Die Parole heißt selbstverständlich &#0187;BLOß NICHT IN VENEDIG STERBEN!&#0171; &#8211; und man könnte grundfalsch meinen, dass sich das Sterben in Venedig einfach durch Fernbleiben von der Lagunenstadt lösen ließe. Aber nein doch! Das ist metaphorisch gemeint: Nicht in Venedig sterben heißt, nicht soziale Grundkompetenzen wie Konversation, Smalltalk, Flirten und das eindeutig Kommunizierkönnen von Küssinteresse zu verlieren. Wenn man das tut, stirbt man in Venedig.</p>
<p>Damit ich in meiner (alphabetisch geordneten) Privatbibliothek eben diese Grundkompetenzen nicht verliere, bin ich auf ein Date gegangen. Dazu hat mich auch der Wassertrinker ungewollt angehalten. Ein Date, also: Ein Mensch, nicht schön, nicht interessant aber dafür: Philosophiestudent! Und mit denen, so erscheint es mir nach dieser Stichprobe, kann man nicht diskutieren. Immer diese Dekonstruktionsscheiße! <em>Jeder Versuch sei doch ipso facto schon ein Scheitern!</em> Meint dieser Mensch! <em>Ja doch</em>, sage ich! <em>Heine habe ja die schönste Sprache</em>, sagt er! Ich sage: <em>vielleicht!</em> Und er setzt an &#8211; und zitiert ein komplettes Gedicht!</p>
<p>Und nein, die Nacht war noch nicht vorbei! Der Mensch sagte: <em>Die schönste Sprache sei ja Altgriechisch!</em> Und er hob an und zitierte die Ilias! Im Hexameter! Auf Altgriechisch! Ich war fasziniert! Und angewidert! Es scheint der Mensch hätte nie aufgehört, wenn ich nicht meinen Wein auf dem Tisch ausgeleert hätte und gegangen wäre!</p>
<p>Hier nun sah ich folgendes ein: Ich werde nicht in Venedig sterben. Sondern dieser Mensch, der nicht merkt, wenn sein hochgestochenes Gelabere Würgreiz induziert, er sogar noch mehr auftischt, wo ich doch schon vor Fremdscham im Boden versinke.</p>
<p>Nach der Flucht ging es mir gut. Auch wenn ich für drei bis vier Jahre raus bin aus der Date-Geschichte. Ist ja nicht zum aushalten.</p>
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		<title>Stauverfahren</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 18:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johnny Trotz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mich plagt folgendes, und es würde mich freuen wenn ich bei der werten Leserschaft auf Verständnis stieße: Ich war gedanklich und körperlich unterwegs die letzten Wochen, habe erfahren, habe getan, wurde beeindruckt und berührt und hinterfragt und bestätigt. Das führte zu einem sprichwörtlichen Druck, der nun in der Tat spürbar ist, und nur von einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mich plagt folgendes, und es würde mich freuen wenn ich bei der werten Leserschaft auf Verständnis stieße: Ich war gedanklich und körperlich unterwegs die letzten Wochen, habe erfahren, habe getan, wurde beeindruckt und berührt und hinterfragt und bestätigt. Das führte zu einem sprichwörtlichen Druck, der nun in der Tat spürbar ist, und nur von einem Korken aus (keine Sorge, gleich endet diese schreckliche Metapher) Zuviel und Allesaufeinmal zurückgehalten wird. Ich plane fest, die Brigade von den unweigerlich folgenden Ausbrüchen zu verschonen; allein es zeigte sich schon öfter, dass gute Vorsätze allzu leicht am Echt zerspleißen.</p>
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		<title>Independence Day? Soulows Dach!</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 06:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johnny Trotz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Bier mit Blick über die Ex-Stadt hat etwas ungemein befriedigendes, wenn auch der Aufwind die Fritten-Dämpfe von Europas erstem McDonald&#8217;s relativ penetrant mit sich in luftige Höhen trägt.
Ausserdem wollte ich meine Katze zur Lolcat degradieren. Ich habe mich dann aber dagegen entschieden &#8211; CAMOFLAG, UR DOIN IT RWONG!!1! ist unter ihrem Niveau.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-833" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/08/dach1.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
<p><span id="more-832"></span></p>
<p>Bier mit Blick über die Ex-Stadt hat etwas ungemein befriedigendes, wenn auch der Aufwind die Fritten-Dämpfe von Europas erstem McDonald&#8217;s relativ penetrant mit sich in luftige Höhen trägt.</p>
<p>Ausserdem wollte ich meine Katze zur Lolcat degradieren. Ich habe mich dann aber dagegen entschieden &#8211; <em>CAMOFLAG, UR DOIN IT RWONG!!1!</em> ist unter ihrem Niveau.</p>
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