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Archiv der Kategorie 'Windmühlen'

Der Windmühlen erster Teil

Samstag, den 12. April 2008

Der erste Teil der »Windmühlen« ist fertig, zumindest in der ersten Fassung. 14 Kapitel wurden es, 30 Seiten in meinem kleinen Textfile am Laptop. »Und dies ist erst der Anfang« heißt das Ganze jetzt. Zuerst sollten es überhaupt nur zehn oder zwölf Kapitel werden, ein kleines Litblog, irgendwas Zusammenhängendes, was ich mir schon lange vorgenommen [...]

On the Road: Ein Aufbruch ins Ungewisse als Abschluss des ersten Aktes einer wüsten Geschichte (Windmühlen, Kapitel 14)

Samstag, den 12. April 2008

Das Pittoreske! Diese Landschaften! Man muss es so sagen, alle drei waren sie begeistert. Die Sonne scheinte, Hans hatte das Verdeck seines Oldtimers aufgeklappt, der Fahrtwind wehte ihnen durch die Haare und die Welt da draußen duftete nach Sommer. War es nicht vorhin noch Winter gewesen? Keiner der drei hätte es sagen können. Bevor sie [...]

Hans (Windmühlen, Kapitel 13)

Freitag, den 11. April 2008

Ich stand so rum, guckte den beiden zu. »Keine Frage«, sagte Hans, »Natalia, du hast den schönsten Arsch der Welt.« Mit den Jeans bis auf die Knie heruntergelassen lehnte Natalia über den Stuhl. Rote Unterwäsche, kontuiert. Hans war ein alter Freund, hatte auch mir einmal eine Kugel herausoperiert; aus dem Oberarm. Bis zur Episode in [...]

Anna und der Sonnenschirm: Das dynamische Duo jetzt ein Trio. Mit Erektionen! (Windmühlen, Kapitel 12)

Donnerstag, den 10. April 2008

»Road-Trip!«, schrie Herr Vogel auf. »Road-Trip«, bestätigten Hans und auch Anna. Gerade hatten sie sich beim Kaffee beratschlagt, was Natalia wohl dazu bewogen haben könnte, Vitali in Russland aufzusuchen. Und ob überhaupt. Wirklich sicher waren sie sich erst, als sie Annas PC durchsuchten, an dem Natalia am Morgen gesessen hatte. Und tatsächlich, sie hatte einen [...]

Arsch (Windmühlen, Kapitel 11)

Mittwoch, den 9. April 2008

Natürlich dachte ich, sie hätte mich verraten. Natalia und die Notiz in der Manteltasche. Die Notiz und die Schießerei. Natalia und die Schießerei. Hatte sie diesem Irren gesteckt, dass ich bei ihm auftauchen würde? Er wusste, dass ich zu ihm kam. Von wem hätte er es sonst wissen sollen, wenn nicht von der Person, die [...]

Aristoteles Rache: Ein erster tragischer Umschwung in einer bisher so glücklichen Geschichte (Windmühlen, Kapitel 10)

Freitag, den 4. April 2008

Tragisch sollte es sein, das Theaterstück. Isolde und Marijan, seit kurzem auch mit einer schmissigen Musicalnummer versehen, war schon fast fertig gestellt, bereit zur Aufführung in nur wenigen Wochen, vielleicht drei oder vier, in denen Herr Vogel und Natalia intensiv daran gearbeitet hatten. Die Tragik im Stück war ihnen geglückt, so dachten sie, doch die [...]

Wellen (Windmühlen, Kapitel 9)

Donnerstag, den 3. April 2008

Blut lag auf der Straße. Wenig später würde es fließen. In Strömen, die Straßen hinunter, es würde über die Grenzen der Bordsteine hinaus drängen und die Hauswände im Ansatz färben. Langsam würde es die weißen Wände heraufkriechen, rote Türen, rote Fenster. Eine blutrote Flutwelle wird folgen und alles begraben, ersäufen. Man konnte es spüren. In [...]

Das musikalische Sahnestück: Ahoi Käpt’n, das Schiff sinkt! (Windmühlen, Kapitel 8)

Dienstag, den 1. April 2008

Was für eine Arbeit das gewesen war. Aber damit hatte Herr Vogel gerechnet, schon nachdem er das grippeschwache Ensemble bei der Arbeit gesehen hatte, niesend und hustend und angesteckt hatten sie ihn auch noch. Zwei Monate waren vergangen, seitdem er sich bei Natalia vorgestellt hatte. Martin Mittsommer hatte ihm den Dramaturgenjob am Fialka-Theater vermittelt, um [...]

Schrot (Windmühlen, Kapitel 7)

Montag, den 31. März 2008

Hätte ich es vorher gewusst, ich hätte meine Nachforschungen eingestellt. Oder zumindest hätte ich dieses Haus nie betreten. Ich hätte behauptet, ich hätte Besseres zu tun. Geschäftliches. Den Anklopfenden ihre Drogen verkaufen. Doch nachdem ich Natalias Notiz mit der Adresse in meiner Tasche fand, machte ich mich noch am selben Tag auf den Weg. Zwar [...]

Isolde und Marijan: Eine irre Geschichte über viel Apfelwein und noch mehr Schiffe. Mit Lesben! (Windmühlen, Kapitel 6)

Donnerstag, den 27. März 2008

Herr Vogel hatte Ideen. Isolde und Marijan war kein gewöhnliches Theaterstück, schon nicht in der Originalfassung eines gewissen Walter von der Apfelwiese aus dem Jahr 1818. Walter von der Apfelwiese fand wohl, es wäre eine lustige Idee, wenn sein erstes und einziges Theaterstück von Apfelwein handeln würde. Apfelwiese, Apfelwein: Walter hatte einen seltsam schlechten Humor. [...]