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	<title>Die Brigade &#124; blog-briga.de &#187; Neue Befindlichkeit</title>
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		<title>Was ihr wollt</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 12:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herr vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laut gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Befindlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Eignet sich das Bild zur Illustration der Kolumne? Was will das Bild heißen? Oder: Was will das Bild heißen außer Dieser Kolumnist ist ein Vollidiot? Ich frage mich, steht die Firma hinter sowas? Gut, das wird ja noch nachbearbeitet und es kommt dann ein lila Hintergrund passend zur Website dazu, aber können Photoshop und ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eignet sich das Bild zur Illustration der Kolumne? Was will das Bild heißen? Oder: Was will das Bild heißen außer <em>Dieser Kolumnist ist ein Vollidiot</em>? Ich frage mich, steht die Firma hinter sowas? Gut, das wird ja noch nachbearbeitet und es kommt dann ein lila Hintergrund passend zur Website dazu, aber können Photoshop und ein lila Hintergrund dieses Bild – und mich – tatsächlich aufwerten? Warum eigentlich lila? Warum nicht was männlicheres? <em>Dieser Kolumnist ist ein Vollidiot. Und schwul.</em> Am besten schreibe ich eine erste Kolumne darüber, wie ich von Heidi Klum, Halle Berry und/oder Jessica Alba entjungfert wurde. Was sagt dieses Foto? Ich kann mich nicht daran erinnern, so finster geschaut zu haben. War das Absicht? Verrät das Bild etwa, dass ich überhaupt keine Lust auf dieses bescheuerte Fotoshooting hatte? Wie gucke ich da eigentlich, so gucke ich doch nie. Dieser Fotograf ist offensichtlich ein Nichtskönner. <span id="more-874"></span>Warum braucht es überhaupt ein Foto neben der Kolumne, und dann noch eins von mir, kann da nicht irgendwer was schönes zeichnen? Wie bei Martenstein. Der braucht kein Foto, da wird immer schön was gezeichnet, passend zum Thema der Woche. Eine Alternative müsste her, so dass nicht mein Bild als Visitenkarte einer ganzen Textreihe herhalten muss. Dieser Fotograf muss doch ein besseres Bild von mir hinkriegen. Natürlich ist es lahm, aber mein Problem ist dasselbe wie das der Rockband in Almost Famous: <em>Is it that hard to make us look cool?</em> Richtig! <em>Uns</em>, nicht nur <em>Ich</em>, es ist ein Uns, ein Wir, ein Wir-die-Firma, ein Wir-das-Magazin. Da muss man doch mal loyal sein! So geht das nicht. Wie seh ich überhaupt aus? Sieht man so aus, wenn man schreiben kann? Sieht jemand der schreiben kann, so aus? Denken die Leute, die Leser, wenn sie das Bild sehen, dass der da auf dem Foto schreiben kann und bestenfalls sogar irgendwas mitzuteilen hat? Wollen sie sich von jemandem, der so aussieht, überhaupt etwas mitteilen lassen? Oder denken sie nur, dass der da auf dem Bild so aussehen will, als könne er schreiben. Dass er sich interessant machen will. Oder, viel schlimmer, dass er gar glaubt, er sehe gut aus und dieses Bild könne seinen Text aufwerten. So wird es sein. Dieser schäbige Text, das sieht man doch gleich, schlechter Stil, langweiliges Thema, eine unlesbare Zumutung. Ein Wichtigtuer, das hat sich der mitdenkende Leser doch von vorneherein gedacht. Und das bei einem Möchtegern-Magazin wie diesem. Ja ja, denkt sich der Leser dann, die passen gut zueinander, diese Witzfigur von Autor mit seinem wichtigtuerischen Scheißtext und dem lila Hintergrund der hässlichsten Kulturseite des Universums. Ja, da haben sich zwei gefunden. Wäre das Foto mit Brille besser gewesen? Brillen machen intelligent. Wenigstens intelligent sollte man aussehen, wenn die Leute einem irgendwas glauben sollen. Wie Woody Allen, dem glaub ich alles. Oder muss man hauptsächlich cool aussehen, will man glaubhaft über Popkultur schreiben? Ist ja keine Nukularwissenschaft oder sowas, da zählen andere Dinge. Aber in der Popkultur, dafür qualifiziert einen keine Dissertation, da muss man aussehen wie Julian Casablancas und schreiben wie Nick Hornby! Wobei, Chuck Klosterman sieht auch nicht aus wie Julian Casablancas &#8211; eher wie Woody Allen, zumindest hat er dieselbe Brille. Und wie Nick Hornby aussieht, das hab ich vergessen.<br />
Andererseits: Wenn man zu lange auf ein Bild guckt, sieht es doch zunehmend komisch aus, nicht unähnlich dem Starren auf ein geschriebenes Wort. Irgendwann macht man sich Gedanken darüber, was dieses Wort eigentlich ist und warum es so aussieht wie es aussieht. Dann erscheint das Wort nur noch als lose Aneinderreihung von einzelnen Buchstaben und ergibt dann bald gar keinen Sinn mehr. Es ergibt auch kein Wort mehr. Es sind nur noch Fragmente, die im Zusammenhang, besonders in diesem Zusammenhang, einfach keinen Sinn mehr ergeben. Wie das Foto, was das hier alles soll und Was zur Hölle tue ich eigentlich hier: Aussehen, Brille, Blick und cool und intelligent oder im Zusammenhang: <em>Dieser Kolumnist ist ein Vollidiot.</em></p>
<p>Ist das ein Bild oder ein Nicht-Bild? Zeigt es etwas, was sonst nicht da ist? Ist es ein Selbstbild, repräsentiert es eine Idee oder ein Hinleben auf etwas, das ganz offensichtlich nicht existiert. Repräsentiert es noch ein weiteres? Das Image-geprägte Bild der Erwartungen an einen selbst, an andere in Bezug auf einen selbst. Sie sollen mich so sehen, wie ich das will. Nicht so, wie ich tatsächlich bin, sondern so, wie ich will, dass sie mich sehen. Ob das die Wahrheit ist, das weiß niemand, ob man die Wahrheit braucht, das auch nicht. Vielleicht findet sich die Wahrheit aber wie in einem Text zwischen den Zeilen. Die eigentliche Frage aber bleibt: Nähere ich mich der Sache an, der Kolumne, dem Image – oder umgekehrt, nähert sich die Sache mir an. Am Ende – und das ist die eigentliche Tragödie  – gewinnt wohl doch immer das Bild der anderen.</p>
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		<title>Der Kaninchenbau</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 19:17:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herr vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Befindlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[The Matrix ist jetzt neun Jahre alt, ich sehe den Film zum vielleicht vierten oder fünften Mal und gerade eben fragte Morpheus nach der Wahl der Pillen: blau oder rot. Folge dem Kaninchen und alles. Die Rezeption eines Films ist bei jedem ansehen eine neue, weil der Kontext immer ein neuer ist; sowohl der des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>The Matrix</em> ist jetzt neun Jahre alt, ich sehe den Film zum vielleicht vierten oder fünften Mal und gerade eben fragte Morpheus nach der Wahl der Pillen: blau oder rot. Folge dem Kaninchen und alles. Die Rezeption eines Films ist bei jedem ansehen eine neue, weil der Kontext immer ein neuer ist; sowohl der des Films und der Kultur als auch der persönliche Kontext des Zuschauers. Ich habe <em>The Matrix</em> jetzt also vier oder fünf Mal angeschaut und doch jedes Mal einen anderen Film gesehen. Und damit geht&#8217;s einem ein bißchen wie Neo, der in die Matrix zurückkehrt, nachdem er befreit wurde. In dem Laden hat Neo früher mal gegessen und bei der Einstellung hab ich als Fünfzehnjähriger im Kino gesessen und die Welt nicht mehr verstanden. </p>
<p><span id="more-842"></span>Und seit dem bin ich verloren im Kaninchenbau der Filmwelt. Irgendwie vermehrt sich da alles und am Ende fängt man doch wieder von vorn an. Alles was mich vorangetrieben hat waren die Filme und der Wunsch, sie zu verstehen. Deshalb das Studium, deshalb das andere Land, deshalb alles. Und wenn ich jetzt zurückblicke auf das, was da mal war, dann ist das so, wie nochmal <em>Matrix</em> zu gucken. Und überraschend vor allem, weil so wenig nostalgisch. Weil alles ist noch da, da wo&#8217;s immer war, da wo&#8217;s hingehört. Und natürlich ist es nicht mehr dasselbe, aber es ist noch da. Und auf dem Weg war viel Arroganz, viel Orientierungslosigkeit und wenn man&#8217;s genau nimmt, dann lag auf dem Weg mehr Nostalgie als im späteren Blick zurück.</p>
<p>Er kann nicht behaupten zur Ruhe gekommen oder etwa irgendwo angekommen zu sein. Das einzige was sich geändert hat ist der Blick auf die Dinge. Der ist gelassener geworden, ein wenig. Er muss die Vergangenheit nicht mehr im Staub zerfallen lassen, auch wenn er sich das wieder gefallen lassen muss. Bestimmt. Zu cool ist er geworden, wiedermal, und er interessiert sich nicht mehr. Kümmern tut er sich schon gar nicht. Dabei ist es einfach die Freiheit, mitten im Text die Erzählperspektive zu wechseln. Und mir ist das total egal, weil es ist mein Text. Und es ist meine Perspektive. Und ich fahr die Karre halt in den Ozean wenn ich das will. </p>
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		<title>Sommer! Sonne! Tretbootfahren!</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 18:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herr vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handyfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Befindlichkeit]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/08/tretboot-07.jpg" alt="" title="tretboot-07" width="400" height="300"/></p>
<p><img src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/08/tretboot-04.jpg" alt="" title="tretboot-04" width="400" height="300"/></p>
<p><span id="more-818"></span><img src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/08/tretboot-08.jpg" alt="" title="tretboot-08" width="400" height="300"/></p>
<p><img src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/08/tretboot-05.jpg" alt="" title="tretboot-05" width="400" height="300"/></p>
<p><img src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/08/tretboot-06.jpg" alt="" title="tretboot-06" width="400" height="300"/></p>
<p><img src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/08/tretboot-09.jpg" alt="" title="tretboot-09" width="400" height="300"/></p>
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		<title>Dieses Posting wird Ihnen präsentiert von schlechter Handyfotografie</title>
		<link>http://blog-briga.de/2008/07/dieses-posting-wird-ihnen-praesentiert-von-schlechter-handyfotografie/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 11:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herr vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handyfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Befindlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[
Bitburgs Freizeitprogramm ist um eine Attraktion reicher: Unser McDonalds hat jetzt ein McCafe. Wurde auch insgesamt komplett renoviert, in schick und Sessel und alles. Da lässt sich Interessantes beobachten, auch nachdem in den letzten drei Jahren in dieser Stadt fürchterliches passiert ist: Jedes halbwegs besuchenswerte Lokal hat geschlossen, allen voran unser aller Kesselhaus.
Was der Jugend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/07/mcd-01.jpg" alt="" title="mcd-01" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-807" /></p>
<p>Bitburgs Freizeitprogramm ist um eine Attraktion reicher: Unser McDonalds hat jetzt ein McCafe. Wurde auch insgesamt komplett renoviert, in schick und Sessel und alles. Da lässt sich Interessantes beobachten, auch nachdem in den letzten drei Jahren in dieser Stadt fürchterliches passiert ist: Jedes halbwegs besuchenswerte Lokal hat geschlossen, allen voran unser aller Kesselhaus.<br />
Was der Jugend in Bitburg also bleibt, wenn sie nichts mit Messdienerfreizeiten und Musikvereinsdudelei am Hut haben, sind das McCafe und ein Strip-Club auf dem alten Flugplatz. Bitburg, die Stadt der einfachen Freuden. <span id="more-806"></span></p>
<p><img src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/07/mcd-03.jpg" alt="" title="mcd-03" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-807" /></p>
<p><img src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/07/mcd-02.jpg" alt="" title="mcd-02" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-807" /></p>
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		<title>Wir nennen es Urlaub</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 14:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herr vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Befindlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich sitze mit Schokocappucino und W-Lan-Empfang auf der Terrasse, trage kurzen Hosen und Flipflops, sonne meinen noch Wien-weißen Körper und spiele ein Spiel, wo man als kleiner Affe mit Darts auf Luftballons schießt. DAS, meine Lieben, nenne ich Urlaub. Alle Welt glaubt ja, ich mache nichts anderes: Wien, Bitburg, du machst doch überall Urlaub, schaffst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitze mit Schokocappucino und W-Lan-Empfang auf der Terrasse, trage kurzen Hosen und Flipflops, sonne meinen noch Wien-weißen Körper und spiele ein <a target="_blank" href="http://playit.ch/online-spiele/denkspiele/logik/bloons/2425">Spiel</a>, wo man als kleiner Affe mit Darts auf Luftballons schießt. DAS, meine Lieben, nenne ich Urlaub. Alle Welt glaubt ja, ich mache nichts anderes: Wien, Bitburg, du machst doch überall Urlaub, schaffst ja nix. Und dann den ganzen Tag Filme gucken, das ist doch keine Arbeit, ne ne, also hör auf dich zu beschweren!</p>
<p>Dazu nur: Schaut <a target="_blank" href="http://www.moviegod.de/kino/film/946/ultraviolet">Ultraviolet</a> und behauptet das nochmal.</p>
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		<title>Ich so in der Videothek</title>
		<link>http://blog-briga.de/2008/07/ich-so-in-der-videothek/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 11:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herr vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Befindlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[gelebt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Co-Chefin der Videothek, die immer gern über Filme redet und letzte Woche jedem erzählte, wie scheiße sie Southland Tales fand, heute wieder da. Ich hole Minority Report und Ultraviolet ab, frage so:
- Ich suche ein paar Filme, könnten sie mir sagen, ob sie die da haben?
- Ja, welchen denn?
Ich krame einen Zettel hervor, drehe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Co-Chefin der Videothek, die immer gern über Filme redet und letzte Woche jedem erzählte, wie scheiße sie <em>Southland Tales</em> fand, heute wieder da. Ich hole <em>Minority Report</em> und <em>Ultraviolet </em>ab, frage so:</p>
<p>- Ich suche ein paar Filme, könnten sie mir sagen, ob sie die da haben?<br />
- Ja, welchen denn?</p>
<p>Ich krame einen Zettel hervor, drehe den so um, sage:<em><br />
</em><br />
- Fahrenheit 451<br />
- Moment, ja.<em> (geht zum Regal)</em> Nein. 451? Ja, nein.<br />
- Ok. Gattaca?<br />
- Wen?<br />
- Gattaca.<br />
- Hm?<br />
- GAAA-TAAA-CAAA. Oder Gättaca? Hm. Ethan Hawke und, ehm, Jude Law?<br />
- Nein.<br />
- Hm. Okay. Brazil?<br />
- Wen?</p>
<p>UND SO WEITER. SCHEISSE.</p>
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		<title>&#0187;FUCK YOU, That&#8217;s My Name!&#0171;</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 14:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herr vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Befindlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[
Einen Wald (Bild 1) vor der Haustür, meinen alten R5 (Bild 2) als Vehikel einer Benzinpreis-gebundenen Freiheitsidee unterm Hintern und einen Überschwang Heimat und Zuhause im Alltag. Zuhause ist, wo&#8217;s Bitburger Bier und US-Soldaten gibt. Und natürlich dieses Haus, in das meine Mutter gerade ihre erste neue Küche seit 30 Jahren einbauen lässt. Arbeit ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-797" title="stahl" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/07/stahl.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Einen Wald (Bild 1) vor der Haustür, meinen alten R5 (Bild 2) als Vehikel einer Benzinpreis-gebundenen Freiheitsidee unterm Hintern und einen Überschwang Heimat und Zuhause im Alltag. Zuhause ist, wo&#8217;s Bitburger Bier und US-Soldaten gibt. Und natürlich dieses Haus, in das meine Mutter gerade ihre erste neue Küche seit 30 Jahren einbauen lässt. Arbeit ist genug da, wenn schon kein Job. Ich lese über &#0187;<a target="_blank" href="http://www.press.uchicago.edu/Complete/Series/A-FCT.html">Film Culture in Transition</a>&#0171; und gucke düstere Filme als Recherche für riesige Hausarbeiten, während Herr Trotz seine Idee von Zürich korrigiert, Captain Chaos &#8211; wie Miss F. mittlerweile wohl auch &#8211; in Paris Museen schaut, andere Leute erfolgreich Praktika absolvieren und gewisse Wassertrinker ihre neue Wohnung einrichten.<br />
Ich sitze im Grünen und höre <a href="http://s3.fatwreck.com/sync/audio_track/the_audio_file/68/Snuff_Marbles.mp3">Punkrock</a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-796" title="r5" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/07/r5.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Manche Dinge ändern sich nie. Andere schon. Und irgendwann ist man wieder da, wo man angefangen hat. Aber wenigstens weiß man dann warum.</p>
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		</item>
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		<title>http://youtube.com/watch?v=zOJJkwzp44k</title>
		<link>http://blog-briga.de/2008/07/httpyoutubecomwatchvzojjkwzp44k/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 10:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herr vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Befindlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[In Boxershorts durch die Wohnung, kurz zum Briefkasten, Ihnen auch einen schönen Morgen, während die Doors in der Küche auf mich und die Werbeprospekte warten. Alle Fenster auf, Kaffee grad fertig, Toast wie üblich nur angetoastet. Es hat Wind in Wien! Und so langsam sind die Semesterferien auch bei mir angekommen, so gefühlsmäßig jetzt, nachdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Boxershorts durch die Wohnung, kurz zum Briefkasten, Ihnen auch einen schönen Morgen, während die Doors in der Küche auf mich und die Werbeprospekte warten. Alle Fenster auf, Kaffee grad fertig, Toast wie üblich nur angetoastet. Es hat Wind in Wien! Und so langsam sind die Semesterferien auch bei mir angekommen, so gefühlsmäßig jetzt, nachdem Herr Trotz und ich treu der 6/30-Tradition Dazed &amp; Confused geschaut haben und ich langsam mal die Koffer packen sollte. Ich lese ein Interview mit Claude Chabrol, der durchaus selbstironisch über Filmkritik redet, mach mir ein paar Gedanken über ein neues Projekt und überlege, was ich mit meinem Leben anfangen will. Keine Zukunftsdepressionen oder sowas, dafür bin ich zu gut in dem was ich tue, ha ha, kein Kaffee mehr da.<br />
Ich habe beschlossen, heute Abend mit dem Rauchen aufzuhören. Sobald ich deutschen Boden am Frankfurt- Hahn&#8217;schen Flugplatz betrete, werde ich nicht mehr rauchen. Das bedeutet: Letzte Zigarette in Bratislava, kurz vorm Boarding. Dort werde ich, wie sonst auch immer, im Open-Air-Raucherbereich stehen und noch eine rauchen und halbherzig mit meinem Leben abschließen, für den Fall dass das Flugzeug abstürzt. Ich werde feststellen, dass es ein gutes Leben war, wenn auch gerade erst am Anfang &#8211; mit allem! &#8211; und noch lange nicht abgeschlossen. Natürlich wird das Flugzeug dann nicht abstürzen, darüber werde ich mich freuen, alle kleinen Ängste werden ausgestanden sein, inklusive der, dass mein Koffer irgendwo verloren gegangen sein könnte. Und dann ist Sommer.</p>
<p>Herr Trotz und ich sprachen von <em>Möglichkeiten</em>. Eigentlich sprachen wir von Filmen, wir sprachen von in Filmen aufgezeigten Möglichkeiten, also, wir sprachen von Möglichkeiten. Und wir sprachen von der Freiheit, diese Möglichkeiten nicht zu nutzen. Jugendliches Menschsein bedeutet die Freiheit, im besten Wissen die Möglichkeiten in den Wind zu schießen. Und es bedeutet die Schönheit der Erfahrung, dies irgendwann nicht mehr zu tun. Mittlerweile bin ich überzeugt, dass da ein Unterschied besteht. Aber andererseits, ich bin nur der Postbote.</p>
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		<title>Wir nennen es Reaktivitätsanalytik</title>
		<link>http://blog-briga.de/2008/06/wir-nennen-es-reaktivitaetsanalytik/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 09:42:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herr vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Befindlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin seit neun Uhr wach. Herr Trotz stürmte gerade (WIESO HAB ICH DENN VERSCHLAFEN??) unter die Dusche und von da in die Arbeit. Ich arbeite an tausend anderen Dingen, nur nicht an denen, die z.B. morgen abgefragt werden. Hin und wieder fasse ich zusammen, lese nochmal durch und – da Wiederholung der Schlüssel zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin seit neun Uhr wach. Herr Trotz stürmte gerade (WIESO HAB ICH DENN VERSCHLAFEN??) unter die Dusche und von da in die Arbeit. Ich arbeite an tausend anderen Dingen, nur nicht an denen, die z.B. morgen abgefragt werden. Hin und wieder fasse ich zusammen, lese nochmal durch und – da Wiederholung der Schlüssel zur Filterbezwingung zwischen ikonischem und Kurzzeitgedächtnis ist – glaube, dass mir das alles einfällt, wenn ichs brauche. Weil interessantes Phänomen: Obwohl man glaubt, praktisch nichts zu wissen, weiß man alles. Das ist so, sagt auch die Heidelbergerin, weil sie hat das auch festgestellt und vertraut darauf &#8211; in diesen Minuten auf ihrem Weg zur Prüfung (irgendwas exotisches wie &#0187;Reaktivitätsanalytik&#0171;). Hängt alles mit Aktivierungsniveau zusammen und Meditiationstechniken. Auch wenn man keine Angst vor Prüfungen hat – wie käme ich denn dazu, diese vom miesen System erdachten Standardisierungsinstrumente als Maßstab meiner persönlichen Fähigkeiten zu akzeptieren – empfehlen sich zur Vorbereitung ähnliche Methoden wie zur Bewältigung von sagen wir Flugangst. Oder Angst vorm Meer. Oder vor Achterbahnen. Oder vor antiken Möbeln.</p>
<p><span id="more-781"></span>Was nehmen wir also: &#0187;Systematische Desensibilisierung&#0171; oder &#0187;Flooding&#0171;? Für ersteres fehlt die Zeit, der Therapeut und die Phobie. Sowas wie Flooding findet sich aber schon, es nennt sich &#0187;X Prüfungen in Y Tagen&#0171; und je höher X und je geringer Y, desto Flooding. Oder so. Behaupte ich einfach mal, aber es lesen studierte Publizisten mit, also muss ich aufpassen, ihr Metier nicht zu komplettem Quatsch umzuschreiben. Denn eigentlich handelt es sich beim Flooding ja nur um „ins kalte Wasser werfen“. Totale Reizüberflutung, totale Konfrontation, totale Panik. Aber, sehr schön, diese Panik geht vorbei (physiologische Notfallreaktion) und führt entweder zu (a) einer Beruhigung und einem Annehmen der Situation, man schwimmt ja im Wasser und kann sowieso nichts daran ändern, also alles wird gut und die Phobie ist geheilt oder aber (b) man kollabiert <span style="color: #888888;"><span style="text-decoration: line-through;"><span>und stirbt</span></span></span>.</p>
<p>Ich seh schon, ich muss da nochmal ran. Ich melde mich dann später mit neuen Theorien zum internalen und externalen Attribuieren und erläutere am eigenen Beispiel die Zusammenhänge zwischen gelernter Hilflosigkeit und dem Elende-Welt-Syndrom. &#0187;Reaktivitätsanalytik&#0171; gibt’s übrigens nicht, steht aber immerhin symbolisch dafür, dass ich besser zuhören muss, wenn andere Menschen über ihr Studium reden. OH MAN WAS EIN NULL-CONTENT-BEITRAG.</p>
<p>NOTIZ: Reaktivitätsanalytik gibts doch.</p>
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		<title>Herrn Vogels fröhliches EM-Tagebuch, Teil 4: Es hat Halbfinalteilnahme!</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 11:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herr vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Euro 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Befindlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man von Bitburg nach Trier fährt, dann steht man in der Regel stundenlang an einer Ampel, so den Berg runter bevors dann links über die Mosel in die Stadt geht. Man steht &#0187;im Trierer Bersch&#0171;, und zwar immer. Und am letzten Haus vor dieser Ampel, nachdem man gefühlte acht Stunden im Schrittempo den Bersch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man von Bitburg nach Trier fährt, dann steht man in der Regel stundenlang an einer Ampel, so den Berg runter bevors dann links über die Mosel in die Stadt geht. Man steht <em>&#0187;im Trierer Bersch&#0171;</em>, und zwar immer. Und am letzten Haus vor dieser Ampel, nachdem man gefühlte acht Stunden im Schrittempo den Bersch runterkroch, steht in großen Buchstaben an die Wand gemalt: &#0187;Was solls! <em>Bit</em>-Freunde haben Zeit!&#0171; Und daneben das alte Bitburger Werbegesicht (würde mich nicht wundern, wenn Theobald Simon höchstpersönlich), lacht und prostet einem zu, mit einem herrlich gezapften, bestimmt wunderbar kühlen Bitburger Pils in der Hand. Der Arsch. Man wartet stundenlang im Berg, nur um sich kurz vorm Ziel von <a target="_blank" href="http://www.ferienhaus-im-himmelreich.de/bilder/bitburger_deckel_x.jpg">diesem dauergrinsenden Typ</a> mit einem Bier in der Hand sagen zu lassen, &#0187;Halb so wild, heute Abend gibt&#8217;s ja wieder Bier.&#0171;</p>
<p>So ungefähr darf man sich eine Prüfungswoche an der Uni Wien vorstellen. <span id="more-776"></span>Vor allem, wenn die auch noch Hand in Hand mit der Fußball-Europameisterschaft daher kommt. Tagsüber warten, lernen, Prokrastination, abends Fußball und Bier. Bedenkt man einen anderen Werbespruch der Bitburger Brauerei, der so garkeinen Sinn ergab und völlig zu Recht schon vor langer Zeit ersetzt wurde, dann bekommt das ganze einen netten Ruck in Richtung Teufelskreis: &#0187;Abends <em>Bit</em>, morgens fit!&#0171; Egal wie oft und wie viel ich abends vom Bitburger Bier genascht hatte, morgens fit war ich nie. Für das Wienerische Ottakringer gilt übrigens dasselbe. Heute wirbt die Bitburger im Fußballkontext ja nur noch für&#8217;s Alkoholfreie und mit <a target="_blank" href="http://beerhouse.com/gifs/bier/bit.gif">weiblichem Körpereinsatz</a>. Da waren mir die Alki-Sprüche von damals fast lieber, musste sich wenigstens niemand vorwerfen lassen, man verkaufe Sex statt Bier. Doch das führt jetzt zu weit, Prüfung zur Sexgeschichte ist erst nächsten Donnerstag (Notiz: Kommerzialisierung des Sex = wichtig).</p>
<p>Egal.</p>
<p>Heut ist, lasst mich kurz überlegen, Samstag. Prüfungen sind am Dienstag, Donnerstag, Samstag und Montag. Dann ist Deutschland Europameister und ich werde heimfahren, zurück nach Bitburg, zu Frau und Briefträgerjob und drei Hausarbeiten. Weil: Es ist Sommer, auch wenn <a target="_blank" href="http://youtube.com/watch?v=ES8UEtc8Txs">Bit Sun</a> scheiße schmeckt. </p>
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