<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Die Brigade &#124; blog-briga.de</title>
	<atom:link href="http://blog-briga.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog-briga.de</link>
	<description>feel free to masturbate</description>
	<lastBuildDate>Fri, 19 Feb 2010 00:03:49 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>yea yea yeah!</title>
		<link>http://blog-briga.de/2009/01/yea-yea-yeah/</link>
		<comments>http://blog-briga.de/2009/01/yea-yea-yeah/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 23:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herr vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handyfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[NilsTrotzVogel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog-briga.de/?p=891</guid>
		<description><![CDATA[
Auf diesem, höchstoffiziellen Weg ein herzliches Dankeschön an alle, die da waren und an alle, die den NilsTrotzVogel- Abend im Brick5 ermöglicht haben &#8211; allen voran Mr. Johnny Trotz himself. Es war ein Fest!
Und es wird noch viel zu berichten geben.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-892" title="brick-bar-2" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2009/01/brick-bar-2.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Auf diesem, höchstoffiziellen Weg ein herzliches <strong>Dankeschön </strong>an alle, die da waren und an alle, die den <strong>NilsTrotzVogel- Abend </strong>im <strong>Brick5 </strong>ermöglicht haben &#8211; allen voran Mr. Johnny Trotz himself. Es war ein Fest!</p>
<p>Und es wird noch viel zu berichten geben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog-briga.de/2009/01/yea-yea-yeah/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>NilsTrotzVogel 2009 [2. Update]</title>
		<link>http://blog-briga.de/2008/12/nilstrotzvogel-2009-eine-ankuendigung/</link>
		<comments>http://blog-briga.de/2008/12/nilstrotzvogel-2009-eine-ankuendigung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 14:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herr vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[NilsTrotzVogel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog-briga.de/?p=884</guid>
		<description><![CDATA[
Es erklärt nur bedingt, warum auf diesen Seiten derzeit so wenig los ist, doch ist es gewiss kein schlechter Vorwand: Am 9. Januar 2009 geht das lange geplante NilsTrotzVogel-Projekt auf und über die Bühne, als vorerst einmalige Veranstaltung vor handverlesenem Wiener Publikum, mit Musik von Nils und Gesang und Tanz literarischen Texten von Johnny Trotz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-889" title="nilstrotzvogelflyer2" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/12/nilstrotzvogelflyer2.jpg" alt="" width="400" height="468" /></p>
<p>Es erklärt nur bedingt, warum auf diesen Seiten derzeit so wenig los ist, doch ist es gewiss kein schlechter Vorwand: Am <strong>9. Januar 2009</strong> geht das lange geplante <strong>NilsTrotzVogel</strong>-Projekt auf und über die Bühne, als vorerst einmalige Veranstaltung vor handverlesenem Wiener Publikum, mit Musik von Nils und <span style="color: #888888;"><span style="text-decoration: line-through;">Gesang und Tanz</span></span> literarischen Texten von Johnny Trotz und mir. Wer dabei sein will, der schreibe eine kurze E-Mail an <strong>vogel [at] blog-briga [punkt] de</strong> und erwarte genauere Infos.</p>
<p><em>[Update] Man glaubt es kaum, aber unsere kleine Veranstaltung ist bis auf den letzten Platz <span style="text-decoration: line-through;"><span style="color: #888888;">ausverkauft</span></span> reserviert. Falls es doch noch Menschen gibt, die keinen Platz bekamen, einfach unter bekannter Mailadresse melden, ich gebe bescheid falls ein Platz frei wird. Wir freuen uns!<br />
</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog-briga.de/2008/12/nilstrotzvogel-2009-eine-ankuendigung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neulich an Halloween</title>
		<link>http://blog-briga.de/2008/11/neulich-an-halloween/</link>
		<comments>http://blog-briga.de/2008/11/neulich-an-halloween/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 10:55:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herr vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handyfotografie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog-briga.de/?p=879</guid>
		<description><![CDATA[
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-882" title="halloween_03" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/11/halloween_03.jpg" alt="" width="398" height="618" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog-briga.de/2008/11/neulich-an-halloween/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Feel Free to Masturbate: GV-Briefwechsel ohne Fummeln. (10)</title>
		<link>http://blog-briga.de/2008/10/feel-free-to-masturbate-gv-briefwechsel-ohne-fummeln-10/</link>
		<comments>http://blog-briga.de/2008/10/feel-free-to-masturbate-gv-briefwechsel-ohne-fummeln-10/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 13:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miss Flanders</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefwechsel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog-briga.de/?p=876</guid>
		<description><![CDATA[Mon Cher Johnny Trotz,
Ich muss dir Recht geben. Ja, ich hab mich in Paris verkrochen!
Aber nicht nur, wie Sie Monsieur richtig feststellten, um Brot zu photographieren (die schöne, auch französische Schreibweise mit doppel-h! Vielen Dank!), ich befürchte weiters, dass ich mich vor allem aus folgendem Grund natürlich zurückziehen muss: Ich bin in dem(!) GV-Land schlechthin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mon Cher Johnny Trotz,</p>
<p>Ich muss dir Recht geben. Ja, ich hab mich in Paris verkrochen!<br />
Aber nicht nur, wie Sie Monsieur richtig feststellten, um Brot zu photographieren (die schöne, auch französische Schreibweise mit doppel-h! Vielen Dank!), ich befürchte weiters, dass ich mich vor allem aus folgendem Grund natürlich zurückziehen muss: Ich bin in dem(!) GV-Land schlechthin gelandet.<span id="more-876"></span></p>
<p>Lieber Herr Trotz, ich spreche aber weniger von mich möglicherweise einschüchternden, universal zugegenen Kondomautomaten (in U-Bahnstationen oder neben Sitzgelegenheiten vor Cafés) oder phallisch anmutenden Baguettes, die in bestimmt stimulierender Absicht durch die Gegend getragen werden. Ich weiß auch nicht, ob es wirklich Frankreich bzw. Paris ist. Vielleicht ist es eher ein typisches Erasmus-Phänomen. Unterm Strich oder wohl besser gesagt: unter der Gürtellinie, bin ich jedenfalls &#8211; und Oliver wäre es bestimmt auch &#8211; sexuell verunsichert. Zur Abwechslung aber nicht der Orientierung wegen, wie in Olivers Fall, oder der Versagensangst an den eigenen Erwartungen, wie vielleicht in meinem Fall. Ich glaube, es liegt vielmehr an den anderen, mir unbekannten Sex-Codes. Warum wir ohne weiteres eine EU bilden können, mit einheitlicher Währung und Gesetzen und dann daran scheitern, standardisierte, länderübergreifende Euphemismen für &#0187;Willst du mit mir schlafen?&#0171; festzulegen, ist mir und vielleicht auch Ihnen ein Rätsel.<br />
Möglicherweise tue ich diesen Menschen auch Unrecht, wenn ich ihnen schon nach dem ersten Aufeinandertreffen gleich wie folgt, horizontale Gedanken unterstelle.<br />
Folgende Top 3 an GV-Codes haben mich jedenfalls auf eine harte Kombinationsprobe gestellt:<br />
1.&#0171;Ich helf dir die Formulare ausfüllen. Wo ist dein Zimmer?&#0171;<br />
2.&#0171;You wanna see a picture of me with short hair? It&#8217;s in my room on the computer.&#0171;<br />
3.&#0171;Lass uns da (ich ergänze: die gruselige, dunkle Stiege) rauf gehen. Dann zeig ich dir mein altes Chemie-Laboratorium.&#0171;</p>
<p>Was ist nur aus der guten, alten Briefmarken- bzw. Plattensammlung geworden? Glauben Sie eventuell auch, werter Herr Trotz, dass diese GV-Verschleierungstaktiken heutzutage von trauriger Notwendigkeit geworden sind? Müssen Menschen, aufgrund der von uns mehrmals festgestellten rückläufigen Paarungsbereitschaft gezwungenermaßen zu GV-Botschaften greifen, die nur wenige sofort zu decodieren vermögen, um so ihre ohnehin geringen Sex-Chancen etwas zu erhöhen? Ganz im Sinne von &#0187;to trick somebody into sex&#0171;?<br />
Ich glaube, ich vermisse dahingehend wieder einmal die 90er! Ich behaupte, da waren die Sexcodes doch sowohl für Praktizierende, als auch Nicht-Praktizierende entdeutiger zu knacken. Wenn man es treiben wollte, trug man Netzhemden, die die Nippel durchscheinen ließen und hörte E-Rotic zusammen. Wahlweise &#0187;Fred come to bed&#0171; oder &#0187;Help Me Dr. Dick&#0171;. Die, die es tun wollten, taten es daraufhin. Und die, die keinen Bock auf Technoficks hatten, haben ihre Blusen bis nach oben zugeknöpft getragen und hörten lieber weiter Oli P. oder Just Friends.</p>
<p>Tiefe Französische Grüße aus dem Land, wo Smegma und Speichel en masse fließen.<br />
Ihre Miss F.</p>
<p>P.S.: Ich begebe mich bereits auf eine abenteuerliche Recherche bezüglich französischen Bravo-Pendants. Was wäre ich denn für eine Miss F., wenn ich hier in Paris nicht auf das Pferd für inter-nationale GV-Vergleiche aufspringen würde?!<br />
**<br />
P.P.S: Vielleicht sollten wir wieder direkt unser Wort an den lieben Wassertrinker richten. Ein Kommentar wäre uns sicher!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog-briga.de/2008/10/feel-free-to-masturbate-gv-briefwechsel-ohne-fummeln-10/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ich sag mal so: Heureka</title>
		<link>http://blog-briga.de/2008/10/ich-sag-mal-so-heureka/</link>
		<comments>http://blog-briga.de/2008/10/ich-sag-mal-so-heureka/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 18:49:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herr vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laut gedacht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog-briga.de/?p=875</guid>
		<description><![CDATA[&#0187;Und deinen Mitbewohner, den hast du an der Uni kennen gelernt?&#0171;, fragen die Leute oft &#8211; und sind dann immer ganz erstaunt, wenn ich sage, Nein, den Herrn Trotz kenn ich von woanders. Wohl auch, weil alle Welt gerne glaubt, man lernt sich nur in der Schule und an der Uni kennen und gleiche Frisuren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#0187;Und deinen Mitbewohner, den hast du an der Uni kennen gelernt?&#0171;, fragen die Leute oft &#8211; und sind dann immer ganz erstaunt, wenn ich sage, Nein, den Herrn Trotz kenn ich von woanders. Wohl auch, weil alle Welt gerne glaubt, man lernt sich nur in der Schule und an der Uni kennen und gleiche Frisuren gesellen sich gern zu gleichen Hosen. Letzteres mag in dem Fall sicher nicht gänzlich falsch sein, doch erinnere ich mich dunkel an unser erstes Zusammentreffen auf einer Viennale-Party anno 2006, wo ich irgendwas von 50 Cents letztem Album erzählte und Herr Trotz sich daraufhin an seinem weißen Schal festhielt und fand, ich sei nicht ganz bei <span style="color: #888888;"><del datetime="2008-10-14T17:44:26+00:00">Trotz</del></span> Trost. Jedenfalls: kennen gelernt über gemeinsame Freunde. Und bei einem von denen, der zu der Zeit irgendwo draußen im 128. Bezirk seine Einweihungspachtey feierte, kam das Thema unseres Raucherfenstergesprächs auf einen ersten, dafür jedoch absoluten gemeinsamen Band-Nenner, und das in all dem Krach und Schmutz und Staub der zwischen Kanye West und Patrick Wolf oszillierenden Musikgeschmäcker. Später stellte sich dann heraus, Arctic Monkeys und Maximo Park und wir zwei Indiekinder und alles, aber wiegesagt, erster gemeinsamer Nenner: Tomte.</p>
<p>Dies gesagt, bin ich beim eigentlichen Thema dieses Beitrags angelangt: &#0187;Heureka&#0171;, das neue Tomte-Album, rotierte heute fünf Stunden im WG-Player und ist ersteindrucksmäßig genauso großartig wie die Platten zuvor. Wein und Stories satt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog-briga.de/2008/10/ich-sag-mal-so-heureka/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was ihr wollt</title>
		<link>http://blog-briga.de/2008/10/was-ihr-wollt/</link>
		<comments>http://blog-briga.de/2008/10/was-ihr-wollt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 12:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herr vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laut gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Befindlichkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog-briga.de/?p=874</guid>
		<description><![CDATA[Eignet sich das Bild zur Illustration der Kolumne? Was will das Bild heißen? Oder: Was will das Bild heißen außer Dieser Kolumnist ist ein Vollidiot? Ich frage mich, steht die Firma hinter sowas? Gut, das wird ja noch nachbearbeitet und es kommt dann ein lila Hintergrund passend zur Website dazu, aber können Photoshop und ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eignet sich das Bild zur Illustration der Kolumne? Was will das Bild heißen? Oder: Was will das Bild heißen außer <em>Dieser Kolumnist ist ein Vollidiot</em>? Ich frage mich, steht die Firma hinter sowas? Gut, das wird ja noch nachbearbeitet und es kommt dann ein lila Hintergrund passend zur Website dazu, aber können Photoshop und ein lila Hintergrund dieses Bild – und mich – tatsächlich aufwerten? Warum eigentlich lila? Warum nicht was männlicheres? <em>Dieser Kolumnist ist ein Vollidiot. Und schwul.</em> Am besten schreibe ich eine erste Kolumne darüber, wie ich von Heidi Klum, Halle Berry und/oder Jessica Alba entjungfert wurde. Was sagt dieses Foto? Ich kann mich nicht daran erinnern, so finster geschaut zu haben. War das Absicht? Verrät das Bild etwa, dass ich überhaupt keine Lust auf dieses bescheuerte Fotoshooting hatte? Wie gucke ich da eigentlich, so gucke ich doch nie. Dieser Fotograf ist offensichtlich ein Nichtskönner. <span id="more-874"></span>Warum braucht es überhaupt ein Foto neben der Kolumne, und dann noch eins von mir, kann da nicht irgendwer was schönes zeichnen? Wie bei Martenstein. Der braucht kein Foto, da wird immer schön was gezeichnet, passend zum Thema der Woche. Eine Alternative müsste her, so dass nicht mein Bild als Visitenkarte einer ganzen Textreihe herhalten muss. Dieser Fotograf muss doch ein besseres Bild von mir hinkriegen. Natürlich ist es lahm, aber mein Problem ist dasselbe wie das der Rockband in Almost Famous: <em>Is it that hard to make us look cool?</em> Richtig! <em>Uns</em>, nicht nur <em>Ich</em>, es ist ein Uns, ein Wir, ein Wir-die-Firma, ein Wir-das-Magazin. Da muss man doch mal loyal sein! So geht das nicht. Wie seh ich überhaupt aus? Sieht man so aus, wenn man schreiben kann? Sieht jemand der schreiben kann, so aus? Denken die Leute, die Leser, wenn sie das Bild sehen, dass der da auf dem Foto schreiben kann und bestenfalls sogar irgendwas mitzuteilen hat? Wollen sie sich von jemandem, der so aussieht, überhaupt etwas mitteilen lassen? Oder denken sie nur, dass der da auf dem Bild so aussehen will, als könne er schreiben. Dass er sich interessant machen will. Oder, viel schlimmer, dass er gar glaubt, er sehe gut aus und dieses Bild könne seinen Text aufwerten. So wird es sein. Dieser schäbige Text, das sieht man doch gleich, schlechter Stil, langweiliges Thema, eine unlesbare Zumutung. Ein Wichtigtuer, das hat sich der mitdenkende Leser doch von vorneherein gedacht. Und das bei einem Möchtegern-Magazin wie diesem. Ja ja, denkt sich der Leser dann, die passen gut zueinander, diese Witzfigur von Autor mit seinem wichtigtuerischen Scheißtext und dem lila Hintergrund der hässlichsten Kulturseite des Universums. Ja, da haben sich zwei gefunden. Wäre das Foto mit Brille besser gewesen? Brillen machen intelligent. Wenigstens intelligent sollte man aussehen, wenn die Leute einem irgendwas glauben sollen. Wie Woody Allen, dem glaub ich alles. Oder muss man hauptsächlich cool aussehen, will man glaubhaft über Popkultur schreiben? Ist ja keine Nukularwissenschaft oder sowas, da zählen andere Dinge. Aber in der Popkultur, dafür qualifiziert einen keine Dissertation, da muss man aussehen wie Julian Casablancas und schreiben wie Nick Hornby! Wobei, Chuck Klosterman sieht auch nicht aus wie Julian Casablancas &#8211; eher wie Woody Allen, zumindest hat er dieselbe Brille. Und wie Nick Hornby aussieht, das hab ich vergessen.<br />
Andererseits: Wenn man zu lange auf ein Bild guckt, sieht es doch zunehmend komisch aus, nicht unähnlich dem Starren auf ein geschriebenes Wort. Irgendwann macht man sich Gedanken darüber, was dieses Wort eigentlich ist und warum es so aussieht wie es aussieht. Dann erscheint das Wort nur noch als lose Aneinderreihung von einzelnen Buchstaben und ergibt dann bald gar keinen Sinn mehr. Es ergibt auch kein Wort mehr. Es sind nur noch Fragmente, die im Zusammenhang, besonders in diesem Zusammenhang, einfach keinen Sinn mehr ergeben. Wie das Foto, was das hier alles soll und Was zur Hölle tue ich eigentlich hier: Aussehen, Brille, Blick und cool und intelligent oder im Zusammenhang: <em>Dieser Kolumnist ist ein Vollidiot.</em></p>
<p>Ist das ein Bild oder ein Nicht-Bild? Zeigt es etwas, was sonst nicht da ist? Ist es ein Selbstbild, repräsentiert es eine Idee oder ein Hinleben auf etwas, das ganz offensichtlich nicht existiert. Repräsentiert es noch ein weiteres? Das Image-geprägte Bild der Erwartungen an einen selbst, an andere in Bezug auf einen selbst. Sie sollen mich so sehen, wie ich das will. Nicht so, wie ich tatsächlich bin, sondern so, wie ich will, dass sie mich sehen. Ob das die Wahrheit ist, das weiß niemand, ob man die Wahrheit braucht, das auch nicht. Vielleicht findet sich die Wahrheit aber wie in einem Text zwischen den Zeilen. Die eigentliche Frage aber bleibt: Nähere ich mich der Sache an, der Kolumne, dem Image – oder umgekehrt, nähert sich die Sache mir an. Am Ende – und das ist die eigentliche Tragödie  – gewinnt wohl doch immer das Bild der anderen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog-briga.de/2008/10/was-ihr-wollt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brigade im Exil: Venedig (finito)</title>
		<link>http://blog-briga.de/2008/10/brigade-im-exil-venedig-finito/</link>
		<comments>http://blog-briga.de/2008/10/brigade-im-exil-venedig-finito/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 16:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johnny Trotz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laut gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[gelebt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog-briga.de/?p=873</guid>
		<description><![CDATA[Der Übergang von Österreich nach Italien war erschreckend fließend. Wahlplakate von Faschos, dann die Alpen, dann wieder Wahlplakate von Faschos. Und ob man nun einen Vorarlberger nicht versteht oder einen Venezianer bleibt sich eigentlich auch wurscht.
Aber: Ich war Tourist. Schamlos den Canal Grande geilfinden, auf dem Vaporetto seekrank werden, früh aufstehen zwecks Sonnenaufgang, Cannelunghi fressen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Übergang von Österreich nach Italien war erschreckend fließend. Wahlplakate von Faschos, dann die Alpen, dann wieder Wahlplakate von Faschos. Und ob man nun einen Vorarlberger nicht versteht oder einen Venezianer bleibt sich eigentlich auch wurscht.</p>
<p>Aber: Ich war Tourist. Schamlos den Canal Grande geilfinden, auf dem Vaporetto seekrank werden, früh aufstehen zwecks Sonnenaufgang, Cannelunghi fressen, Rotwein aus großen Gläsern trinken, das hatte schon was.</p>
<p>Natürlich kann man im J-Wagen auf der Josefstädter nicht seekrank werden, aber man könnte doch auch mal den Stephansdom photographieren, in die Gruften lugen oder Saugfischen im Haus des Meeres gegen die Näbel klopfen.</p>
<p>Nur: Das können wir nicht. Als zugereiste Geisteswiener müssen wir, um es mit den Worten Frank Lehmanns aus Regeners &#0187;Der kleine Bruder&#0171; zu sagen <em>Raus aus der Touristenscheiße. </em>Und das ist gut und das ist okay.</p>
<p>Es ist halt Weitergehzwang statt Ausgehzwang.</p>
<p>Und es ist <em>hier daheim zu sein.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog-briga.de/2008/10/brigade-im-exil-venedig-finito/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brigade im Exil: Venedig (4)</title>
		<link>http://blog-briga.de/2008/10/brigade-im-exil-venedig-4/</link>
		<comments>http://blog-briga.de/2008/10/brigade-im-exil-venedig-4/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 18:07:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johnny Trotz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laut gedacht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog-briga.de/?p=861</guid>
		<description><![CDATA[
Die Architekturbiennale war mehr so ein Wechselbad, nicht der Gefühle (denn das meiste ließ mich kalt), sondern der Eindrücke. Der lauteste Gedanke war vielleicht folgender: Architekten können nicht ausstellen. In der Tat reicht es nicht, einen Raum mit Bauplänen zu tapezieren und hie und da Hohlphrasen dazu zu sprayen. Schlimm war das.
Aber es gab einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-869" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8246.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
<p>Die Architekturbiennale war mehr so ein Wechselbad, nicht der Gefühle (denn das meiste ließ mich kalt), sondern der Eindrücke. Der lauteste Gedanke war vielleicht folgender: Architekten können nicht ausstellen. In der Tat reicht es nicht, einen Raum mit Bauplänen zu tapezieren und hie und da Hohlphrasen dazu zu sprayen. Schlimm war das.</p>
<p>Aber es gab einige Ausnahmen, zuvorderst die Irische Ausstellung &#0187;The Lives of Spaces&#0171; und die von der Universität Venedig kuratierte &#0187;Jörn Utzon: The Architect&#8217;s Universe&#0171; (Jörn Utzon hat das Opernhaus in Sydney gebaut).</p>
<p>Am meisten Eindruck aber machten  bei mir Droogs &amp; Kesselskramer mit &#0187;S1ngletown&#0171;. Die Idee war folgende: Die Realität sieht so aus, dass der Normmensch in zehn Jahren alleine leben wird, dass aber Architektur und Design diesen Fakt in keinster Weise berücksichtigen. Gleichzeitig wurde diese Entwicklung zum Singlehaushalt aber auch aufs Feinste kritisiert.</p>
<p><span id="more-861"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-872" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8240.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-870" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8236.jpg" alt="" width="423" height="400" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-868" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8243.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-871" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8242.jpg" alt="" width="500" height="336" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-867" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8238.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-866" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8237.jpg" alt="" width="398" height="596" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-865" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8241.jpg" alt="" width="400" height="450" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-864" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8233.jpg" alt="" width="500" height="336" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-863" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8232.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-862" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8225.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog-briga.de/2008/10/brigade-im-exil-venedig-4/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brigade im Exil: Venedig (3)</title>
		<link>http://blog-briga.de/2008/10/brigade-im-exil-venedig-3/</link>
		<comments>http://blog-briga.de/2008/10/brigade-im-exil-venedig-3/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 11:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johnny Trotz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handyfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Laut gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[gelebt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog-briga.de/?p=860</guid>
		<description><![CDATA[In einer Stadt wie Venedig, in der alle Gassen gleich aussehen, muss man sich eine Art der Orientierung suchen, die einen mit wenig Umwegen von Punkt A (Hotel) zu Punkt B (Guggenheim) bringt &#8211; und zwar tunlichst, in dem man die Rialto und den Markus Platz großräumig umgeht.
Und nach zwei Tagen der Odyssee sprang mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Stadt wie Venedig, in der alle Gassen gleich aussehen, muss man sich eine Art der Orientierung suchen, die einen mit wenig Umwegen von Punkt A (Hotel) zu Punkt B (Guggenheim) bringt &#8211; und zwar tunlichst, in dem man die Rialto und den Markus Platz großräumig umgeht.</p>
<p>Und nach zwei Tagen der Odyssee sprang mir eine wunderbare Option in die Iren (Irisse? Ires?): Straßenkunst.</p>
<p>Sehe, LeserIn!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-859" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8031.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-857" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8026.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
<p><span id="more-860"></span></p>
<p>Das hier gibt es auch in Wien, bilde ich mir ein:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-855" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8055.jpg" alt="" width="500" height="336" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-854" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8085.jpg" alt="" width="500" height="336" /></p>
<p>God-Content in der Straßenkunst: Italien machts möglich.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-851" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8035.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-856" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8159.jpg" alt="" width="406" height="400" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-849" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_8125.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog-briga.de/2008/10/brigade-im-exil-venedig-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brigade im Exil: Venedig (2)</title>
		<link>http://blog-briga.de/2008/10/brigade-im-exil-venedig-2/</link>
		<comments>http://blog-briga.de/2008/10/brigade-im-exil-venedig-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 10:14:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johnny Trotz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handyfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Laut gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[gelebt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog-briga.de/?p=847</guid>
		<description><![CDATA[



Venedig. Du stankst nicht. Ich habe überlebt. Diese Klischees hast du vehement Lügen gestraft. Du warst aber teuer und seltsam vakant was VenezianerInnen angeht. Und die Abwesenheit von Parkbänken und Kneipen ließ mich kultivierter aussehen, als ich es bin.
Über deine Straßenkunst schreibe ich morgen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-858" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_7962.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
<p><span id="more-847"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-850" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_7801.jpg" alt="" width="400" height="595" /></p>
<p><a href="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_7971.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-848" src="http://blog-briga.de/content/uploads/2008/10/dsc_7971.jpg" alt="" width="388" height="596" /></a></p>
<p>Venedig. Du stankst nicht. Ich habe überlebt. Diese Klischees hast du vehement Lügen gestraft. Du warst aber teuer und seltsam vakant was VenezianerInnen angeht. Und die Abwesenheit von Parkbänken und Kneipen ließ mich kultivierter aussehen, als ich es bin.</p>
<p>Über deine Straßenkunst schreibe ich morgen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog-briga.de/2008/10/brigade-im-exil-venedig-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
